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Zwei Chöre stimmen in St. Andreas aufs Weihnachtsfest ein

Von Klaus Niehörster


Foto: Markus Rick

KORSCHENBROICH Der etwas andere Frauenchor „Con Musica“ hatte eingeladen und viele sind am Samstag gekommen. So auch der mitgestaltende Duisburger Männer- und Frauenchor Rumeln und zwei ukrainische Solisten. Unter der geschmeidigen Leitung von Gesamtleiter Lutz Schneider entwickelte sich ein munteres und nahezu zweistündiges Singen und Klingen.

Weihnachten erinnert uns daran, wie sehr wir Frieden brauchen“, so stimmte Melanie Schoenen den vollbesetzten Kirchenraum am Vorabend des vierten Advents auf ein gesegnetes Christfest ein. Damit hatte sie nicht zu viel versprochen, denn die gespannte Aufmerksamkeit war den Sängern und Sängern aus zwei Chören sicher. Sie formierten sich gelegentlich zu einem stattlichen Gesamtchor und füllten mit ihrem Klingen die letzten Ecken der kirchlichen Seitenschiffe von St. Andreas. Besonders spitzten sich die Ohren, wenn die Geigerin Liubov Maziar und der Cellist Serhiy Korovyatskyy im Duo aufspielten.

Seht, es kommt die heil´ge Zeit“, so lautete das treffende Motto, dem alles geistlich Musikalische untergeordnet war. Geschlossenen Wohlklang und stimmliche Reife garantierten die beiden Chöre, deren schiere gemeinsame Präsenz und Wucht unangestrengtes und gekonntes Singen garantierten, wenn sie sich zusammenschlossen. Die Duisburger fügten sich wunderbar in die Sangeslinien der 26 Korschenbroicher Sängerinnen ein und fanden in St. Andres die entsprechende Resonanz. Nach jedem Einzelchor und jedem Gesamtchor, nach jeder virtuosen Glanzleistung von Maziar und Korovyatskyy brandete Beifall auf. Die freudige Annahme der individuellen und gemeinsamen Leistungen fand ihren applaudierenden Lohn sogar zwischen den einzelnen Sätzen, wenn einmal eine längere Suite auf dem Programm stand.

Viele bekannte Weihnachtslieder erklangen, angefangen beim festlichen „Macht hoch die Tür“ über „Maria durch ein Dornwald ging“, angelsächsischen Anleihen wie „Last Christmas“ und im Gesamtchor mit Gemeinde „Alle Jahre wieder“. Mit „Kling, Glöckchen kling“ war noch lange kein Schlusspunkt gesetzt, bevor zum Schluss beide Chöre zusammen mit Geige und Cello „O du fröhliche“ intonierten.

So kam die Adventszeit zum Abschluss und war musikalisch die Tür zum Weihnachten aufgestoßen. Bewusst immer wieder neu waren sehr alte Klänge aufgerufen. Teils ließen sie sich eine zeitgerechte Bearbeitung gefallen, was ihren Wirkungen aber nicht den geringsten Abbruch antat. Aus dem Chor „Con Musica“ ist noch zu vermelden, dass Iris Jungbluth ihr Amt als 1. Vorsitzende des Frauenchors an Melanie Schoenen abgegeben hat. Zur Verstärkung des Klangkörpers werden Alt- und Sopranstimmen gesucht. Dafür bieten die Korschenbroicher Sängerinnen Schnupperkurse im Januar an (Kontakt: Carmen Weber, Telefon 02161/829861). So wird die Idee des gemeinsamen geistlichen Singens an Ort und Stelle von St. Andreas gestärkt weiterleben. (NGZ/RP)

 

 

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Von geistlichen Liedern bis zu Filmmelodien

Con Musica ist der „Etwas andere Frauenchor aus Korschenbroich e.V.“

Gegründet wurde er vor 30 Jahren.

Das Repertoire reicht von den klassischen geistlichen Liedern bis zu Musical-
und Filmmelodien. Geprobt wird freitags um 18.00 Uhr in der Alten Schule.

Neue Sängerinnen sind willkommen.

 

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